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Was FreeCut 1.3 öffentlich über Free und Pro sagt
FreeCut Free und Pro in konkreten Zahlen: 3,99 EUR monatlich oder 39,99 EUR jährlich für Werbefreiheit, Break-even-Rechnung und was alles kostenlos bleibt.
Creator-first-Monetarisierung ist schnell behauptet und selten nachprüfbar. Für das öffentliche FreeCut 1.3 ist die prüfbare Version bewusst kurz: Die App installierst du kostenlos, der App Store listet ein monatliches und ein jährliches Pro-Abo über deine Apple-ID, und der dokumentierte Pro-Vorteil ist das Entfernen der Werbung. Editor, Timeline und Export-Pipeline sind in beiden Fällen identisch. Dieser Artikel macht aus dem Einzeiler konkrete Zahlen, konkrete Screens und konkrete Entscheidungskriterien.
| Free | Kompletter Editor und Export, mit Werbung, kein Abo für die Installation nötig |
| Pro monatlich | Gelistet mit 3,99 EUR pro Monat; Apple zeigt deinen lokalen Preis |
| Pro jährlich | Gelistet mit 39,99 EUR pro Jahr; Apple zeigt deinen lokalen Preis |
| Dokumentierter Pro-Vorteil | Werbung entfernt |
| Abrechnung | Apple-ID-Abo, verwaltet in deinen Apple-ID-Einstellungen |
Die Break-even-Rechnung zwischen monatlich und jährlich
Mit den gelisteten Referenzpreisen ist die Rechnung simpel. Zwölf Monatszahlungen zu 3,99 EUR ergeben 47,88 EUR pro Jahr. Das Jahresabo steht mit 39,99 EUR im Store, also 7,89 EUR weniger und rund 16 Prozent Ersparnis. Der Break-even liegt bei zehn Monaten: Nach zehn Monatszahlungen hast du 39,90 EUR ausgegeben, fast exakt den Jahrespreis. Willst du Pro also elf Monate oder länger behalten, gewinnt das Jahresabo. Schneidest du dagegen in Schüben, etwa ein Kundenprojekt pro Quartal, zahlst du die 3,99 EUR nur in den aktiven Monaten. Vier aktive Monate kosten dann 15,96 EUR und liegen deutlich unter dem Jahrespreis.
Was der Free-Tarif wirklich enthält
Free ist keine Demo. Die öffentliche 1.3-Beschreibung deckt den kompletten Schnitt-Workflow ohne Abo ab. Der konkrete Gegencheck: Baue einen 60-Sekunden-Vertikalclip mit separat aufgenommener Tonspur und notiere, wo dir, wenn überhaupt, eine Bezahlschranke begegnet.
- 01Importiere Material aus Fotos, Dateien, iCloud, der Kamera oder einer Audioquelle.
- 02Lege es auf die Timeline, wo Video, Bilder, Text und Audio jeweils eigene Spuren bekommen.
- 03Lege deine Tonaufnahme auf eine Audiospur und richte sie im Sync-Workflow aus; verknüpftes Audio und Video hält die Ausrichtung, wenn du Clips später verschiebst.
- 04Füge eine Textebene hinzu und gestalte sie: Schriftart, Stil, Kontur, Hintergrund, Schatten und die Größe der Textbox sind einstellbar.
- 05Verschiebe, skaliere und rotiere die Ebene direkt in der Vorschau und animiere sie anschließend mit Keyframes.
- 06Nutze die Auge- und Lautsprecher-Schalter im Spurkopf, um Spuren auszublenden oder stummzuschalten, während du eine einzelne Ebene isoliert prüfst.
- 07Öffne das Export-Panel, rendere und speichere das Ergebnis in Fotos oder Dateien. Ein erzwungenes Wasserzeichen kommt an keiner Stelle dazu.
Keiner dieser sieben Schritte verlangt Pro. Der einzige Unterschied, den du auf Free bemerkst, ist Werbung. Das ist die gesamte Lücke zwischen den Tarifen.
Das Export-Panel ist auf Free und Pro identisch
Das Export-Panel fragt zuerst nach dem Umfang: komplette Timeline, ausgewählter Clip oder ein selbst markierter Bereich. Darunter steuerst du FPS, Bitrate und Codec, und die Anzeige der geschätzten Dateigröße aktualisiert sich, sobald du Werte änderst. Hinter dem Abo steckt kein verstecktes Qualitäts-Gate: keine Auflösungsgrenze, kein Bitrate-Deckel und kein Wasserzeichen-Schalter, der an einer Zahlung hängt.
Die geschätzte Dateigröße kannst du selbst gegenrechnen. Eine gängige Näherung: Video-Bitrate = Breite x Höhe x FPS x Bits pro Pixel, Dateigröße = (Video-Bitrate + 192 kbps Audio) x Dauer / 8. Mit 0,10 Bits pro Pixel landet ein 1080x1920-Clip bei 30 fps bei etwa 6,2 Mbps, und 60 Sekunden davon bei rund 48 MB. Die Tabelle unten wendet dieselbe Formel auf typische Einstellungen an.
| 1080x1920, 30 fps, 0,10 bpp | Etwa 6,2 Mbps; 60 s rund 48 MB (berechnet) |
| 1080x1920, 60 fps, 0,10 bpp | Etwa 12,4 Mbps; 60 s rund 95 MB (berechnet) |
| 1080x1920, 30 fps, 0,15 bpp | Etwa 9,3 Mbps; 60 s rund 71 MB (berechnet) |
| 1280x720, 30 fps, 0,10 bpp | Etwa 2,8 Mbps; 60 s rund 22 MB (berechnet) |
Entscheidungskriterien: Free, monatlich oder jährlich
- Bleib auf Free, wenn du gelegentlich schneidest und Werbung deine Sessions nicht spürbar bremst.
- Nimm das Monatsabo, wenn du in Schüben arbeitest. Jeder aktive Monat kostet zum gelisteten Preis 3,99 EUR, und in ruhigen Monaten lässt du das Abo einfach auslaufen.
- Nimm das Jahresabo, wenn du in den meisten Monaten des Jahres schneidest. Ab dem elften Monat ist es günstiger als gestapelte Monatszahlungen.
- Kauf Pro nicht in der Erwartung zusätzlicher Schnittfunktionen oder besserer Exporte. Der dokumentierte Vorteil ist Werbefreiheit, sonst nichts.
Häufige Missverständnisse und ihre Auflösung
- Pro entfernt das Wasserzeichen: nein, denn auch Free hat kein erzwungenes FreeCut-Wasserzeichen. Zeigt dein Export ein Logo, steckte es schon im Quellmaterial oder liegt auf einer Ebene deines eigenen Projekts.
- Free exportiert in schlechterer Qualität: Das Export-Panel mit FPS, Bitrate, Codec und Größenschätzung ist ohne Pro-Bedingung dokumentiert. Beide Tarife rendern aus denselben Einstellungen dieselbe Datei.
- App löschen kündigt das Abo: Tut es nicht. Ein Apple-ID-Abo verlängert sich weiter, bis du es in den Abo-Einstellungen deiner Apple-ID kündigst.
- Der Website-Preis ist mein Preis: Verbindlich ist der Kaufdialog auf deinem Gerät. Regionale Preise, Steuern und Testphasen können von jedem Artikel abweichen, auch von diesem.
Abo vor dem Kauf prüfen
- 01Öffne die öffentliche App-Store-Seite auf dem Gerät und mit dem Account, der kaufen soll.
- 02Lies Produktname, Abrechnungszeitraum und lokalen Preis direkt in Apples Oberfläche.
- 03Prüfe dort, ob eine Testphase angeboten wird, statt sie aus einem Artikel anzunehmen.
- 04Stell sicher, dass du weißt, wo du das Abo in den Apple-ID-Einstellungen verwaltest oder kündigst.
- 05Behalte die Kaufbestätigung für Account- oder Supportfragen.
Was creator-first hier bedeutet
Es bedeutet, dass die Kaufgeschichte in fünf Minuten prüfbar ist. Zwei Abo-Optionen, ein dokumentierter Vorteil, und ein Editor, dessen Import, Timeline, Textgestaltung, Keyframes, Spur-Schalter und Export-Steuerung sich durch die Zahlung nicht ändern. Du bepreist genau eine Sache: ob dir eine werbefreie Session 3,99 EUR im aktiven Monat oder 39,99 EUR für ein ganzes Jahr wert ist.
Ein Creator-first-Preis lässt sich in fünf Minuten prüfen: was du zahlst, was sich ändert und was kostenlos bleibt.
Quellen und Prüfgrundlage
Produktstand: FreeCut 1.3Geprüft am 2026-07-20
Über die Redaktion
Die FreeCut-Redaktion gehört zur LKS E-Commerce GmbH in Wuppertal — demselben Team, das FreeCut entwickelt. Jede Anleitung wird in der App nachgestellt, Produktaussagen sind auf die öffentliche App-Store-Beschreibung begrenzt und jede Seite trägt ein Prüfdatum.
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Exportiere den gewählten Bereich ohne erzwungenes FreeCut-Wasserzeichen und prüfe die gespeicherte Datei vor der Veröffentlichung.